Kulturtipp:Mensch und Wahrheit

Werke von Andrea Matheisen im "Treffpunkt Kunst"

Von Stefanie Schwetz

Ottobrunn - Andrea Matheisen ist so etwas wie eine Emotionsforscherin, die ohne große Worte auskommt. Ihre Sprache ist die Kunst. Und die speist sich in hohem Maße aus ihrem Unterbewusstsein, ihrer kreativen Intuition. Dabei gibt Matheisen der Welt des Traums gegenüber jener der Vernunft stets den Vorzug. "Bei meinen Bronzearbeiten in reduzierter Darstellung bis hin zur Abstraktion in der Malerei erforsche ich seit Jahren mit nicht nachlassender Neugierde die Tiefe und die Leichtigkeit, Humor und Ernst, Abwesenheit und Anwesenheit von Gefühlen", so hat die Künstlerin selbst einmal ihre Arbeitsweise beschrieben. Es ist die Suche nach "dem Menschen hinter der Wahrheit oder der Wahrheit hinter dem Menschen", von der sie getrieben wird. Auf diese Weise gelangt die Ambivalenz menschlicher Empfindungsfähigkeit in den Arbeiten von Andrea Matheisen zu immer neuen Formen und Farben. "Der Besuch beim Mann im Mond - und andere Begegnungen" ist der Titel der bevorstehenden Ausstellung mit Malerei und Skulpturen von Andrea Matheisen, die in der "Galerie Treffpunkt" des Kunstvereins Ottobrunn, Rathausstraße 5, zu sehen sein wird. Damit beginnt für den Kunstverein eine neue Ära unter dem neuem Vorstand Ewald Mertes. Anlässlich der Vernissage an diesem Mittwoch, 17. Februar, um 19 Uhr hat jedoch auch dessen Vorgängerin Doris Laves-Wegat noch einmal einen Auftritt. Sie hält auf Wunsch von Andrea Matheisen eine Einführung in das Werk der Künstlerin. Bis zum 19. März sind die Arbeiten mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr zu besichtigen.

© SZ vom 16.02.2016
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