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Hunde-Casting in München:Männchen für die Modelkarriere

Da geht es um die Wurst: Auf dem Münchner Olympiagelände wird ein moderner Zamperlwettbewerb ausgetragen. Gesucht wird der "Bavaria Dog 2010". Die Bewerber müssen mehr können als nur gut aussehen.

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Da geht es um die Wurst: Auf dem Olympiagelände wird der ein moderner Zamperlwettbewerb ausgetragen, der "Bavarian Dog 2010" wird gesucht. Die Bewerber müssen mehr können als nur gut aussehen.

Roucky ist viereinhalb Jahre alt, ein Jack Russel Terrier und hat Manieren. Dank seines Frauchen Sandrine Serret-Praml, der die Hand links im Bild gehört und ...

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... Handzeichen im Stil einer Dirigentin gibt, woraufhin Roucky wie ein Soldat bei der Wehrübung über den Boden robbt. Sekunden später zelebriert Sandrine einen grazilen Hofknicks, auf den Wunderhund Roucky mit einem formvollendeten Diener reagiert und anschließend ein Tänzchen auf den Hinterbeinen wagt, Pirouetten inklusive. Jurorin Victoria Schwalb ist beeindruckt. Wenn es hier allein nach Talent ginge, hätte Roucky die Nase schon mal vorn.

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Aber Talent ist nicht alles. Schön muss so ein Hund selbstverständlich auch sein, wenn er beim Casting zum "Bavaria Dog 2010" auf dem Olympiagelände eine Siegchance haben will. Die flott frisierten Hängeohren dieses Hundes dürften gute Chancen bei der Jury haben.

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Es ist erstaunlich, was beim Hundefestival "Bavaria Dog" (früher hätte so eine Veranstaltung "Bayern-Zamperl" geheißen) alles geboten wird. Neben der Hundemaniküre finden Besitzer auch Tipps für die Hundezahnpflege. Und schon am Morgen haben sich rund drei Dutzend Hundebesitzer vor einer evangelischen Pfarrerin versammelt, um sich und ihre Lieblinge segnen zu lassen.

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Denn diverse Hundeteams treten auf dem Gelände zum Staffellauf an. Und dieser Bewerber hier macht gleich mal eine klare Ansage, wer die Nase in seinem Team vorne hat.

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Die Sprintstrecke ist mit Hindernissen ausgestattet, bei denen der Ball, der den Staffelstab ersetzt, ...

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... bisweilen verloren geht. Dieser Teilnehmer hier macht zwar eine gute Figur beim Sprung über dieses Hindernisses. Aber ohne Ball ist das nichts wert, denn das Rennen ist für diesen Hund verloren.

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Anderswo auf dem Gelände tragen acht Border Collies ein Fußballmatch aus. Man muss, bei allem Respekt vor den Akteuren, leider feststellen, dass das Niveau der Partie alles andere als erfreulich ist. Ein geordneter Spielaufbau ist nicht erkennbar, schöne Kombinationen oder technische Finessen sind Mangelware ...

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... mit einem Satz: Es ist ein wildes Gebolze. Immerhin verläuft das Spiel ausgesprochen fair, zu rüden Attacken oder versteckten Fouls lassen sich die Border Collies nicht hinreißen. Gleichwohl dürfte es der Hunde-Fußball schwer haben, in Konkurrenz zur Bundesliga zu treten.

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Zwar stehen beim Casting zum Bavaria Dog auf dem Olympiagelände die Hunde im Mittelpunkt. Doch hier zieht eindeutig der  Bart des Herrchens die Blicke auf sich: Der königstreue Werner Waldhütter posiert mit seinem "Zamperl". Der Dackel hört übrigens auf den Namen "Kini" und hätte vermutlich als "Bayern-Zamperl" früher ganz gute Chancen gehabt.

Was aber den Sieger des Castings betrifft, hier nur so viel: Sein Konterfei wird die Novemberausgabe von Dogs Today zieren.

© sueddeutsche.de/Wolfgang Görl/hai/mel
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