Initiative der Stadtratsfraktion SPD will Spatzen schützen

Der Haussperling ist eigentlich eine für München typische Vogelart, und doch tut sich der Spatz hier zunehmend schwer: Es fehlt an Nistplätzen, an Nahrung und Unterschlupf. Die SPD-Stadtratsfraktion will die Spatzen schützen und ihnen neue Brutplätze und Verstecke schaffen. Auf Initiative der Sozialdemokraten hat der Planungsausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung nun einige Initiativen zur Rettung der Tiere beschlossen. Die Stadt prüft, ob Spatzentürme auch an städtischen Schulen und Kindertagesstätten errichtet werden können. Ebenso wird ein Projekt geprüft, mit dem die Münchner für die Bedrohung der Haussperlinge sensibilisiert werden. Die Verwaltung soll künftig darauf, Hecken und kleine Gewässer, die den Lebensraum der Spatzen aufwerten, zu erhalten und zu fördern. "Das stärkt nicht nur den Tierschutz, sondern sorgt auch für eine naturnahe Stadt - denn in unserer Stadt gehört der Spatz einfach dazu", sagt die SPD-Stadträtin Bettina Messinger, die auch Tierschutzbeauftragte ihrer Fraktion ist.