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Update:Gespräche aufgeschoben

Wann und ob überhaupt das Bad abgerissen wird und was stattdessen auf dem Grund entsteht, hängt von den Ergebnissen der Gespräche zwischen der Stadt und dem Landkreis Freising ab.

(Foto: Marco Einfeldt)

Zukunft des alten Freisinger Hallenbads ist weiter ungewiss

In der Rubrik "Update" beleuchtet die Freisinger SZ die aktuelle Situation bei wichtigen Bauprojekten im Landkreis. Auf welchem Stand ist das jeweilige Vorhaben? Was wurde schon umgesetzt und wie soll das Ganze aussehen, wenn es fertig ist? Warum passiert bei manchen Vorhaben gefühlt gar nichts mehr?

Seit nunmehr neun Monaten hat das Freisinger Erlebnisbad "Fresch" geöffnet : Im März 2019 sind die Becken, Rutschen und Saunen in Lerchenfeld in Betrieb gegangen. Wie steht es derweil um den Vorgänger des "Fresch", das alte Hallenbad an der Jochamstraße? "Die Hallenbad-Einheit wird derzeit nicht genutzt", berichtet Christl Steinhart, Pressesprecherin der Stadt: "Das Wasser ist abgelassen." Wann und ob überhaupt das Bad abgerissen wird und was stattdessen auf dem Grund entsteht, hängt von den Ergebnissen der Gespräche zwischen der Stadt und dem Landkreis Freising ab. Denn: Das zum Hallenbad gehörende Josef-Hofmiller-Gymnasium soll in den Besitz des Landkreises übergehen, wie auch das Domgymnasium und die Karl-Meichelbeck-Realschule. Die Gespräche sollten Stand Januar im Laufe des Jahres 2019 beginnen, verzögern sich aber: "Die Übergabegespräche sind im gegenseitigen Einvernehmen aufgrund anderer gewichtiger Belange oder Projekte derzeit aufgeschoben", so Steinhart.

Sicher ist bereits, dass das Josef-Hofmiller-Gymnasium keine neue Sporthalle bauen muss. Eine Schule in der Größe muss zwar eigentlich über drei Sporteinheiten verfügen, und das Hallenbad hatte immer als dritte Einheit gegolten - aber nun stehe für den Schwimmunterricht eben das "Fresch" zur Verfügung, berichtet Steinhart. Gebaut worden war das Bad an der Jochamstraße in den Jahren 1973 und 74.