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Jugendzentrum Eching:Künstlerische Ideensammlung

Echinger Jugendzentrum bietet besonderen Malwettbewerb

Obwohl auch das Echinger Jugendzentrum schon mit der landesweiten Schulschließung am 13. März die Türen dicht gemacht hat, will das Team den Echinger Kindern und Jugendlichen trotzdem Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten. Den Kontakt zu den Stammbesuchern halten die Pädagogen ohnehin seit Wochen online und über Sprachchat.

In Zeiten von Homeoffice und Homeschooling hat sich das dreiköpfige Team des Jugendzentrums (Juz) etwas Besonderes für die Echinger Jugend einfallen lassen: Statt des Osterferienprogramms veranstaltet das Juz einen Malwettbewerb. Die Kinder sind aufgefordert, sich künstlerisch zu betätigen und Bilder zu gestalten, auf denen zu erkennen ist, wie sie sich während der Ausgangsbeschränkungen beschäftigen. Ziel der Aktion ist auch, dass am Ende ein Sammelsurium an Beschäftigungsideen entsteht, das dann auf der Internetseite des Jugendzentrums präsentiert wird und Anregungen gibt.

In den drei verschiedenen Altersklassen Vorschulkinder, Grundschulkinder und Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse, werden nach Einsendeschluss am 18. April jeweils fünf Bilder mit einem Preis belohnt. Die Jury bewertet nicht nur die schönsten Bilder, auch die Idee der Beschäftigungsmöglichkeit fließt in die Bewertung mit ein. Zu gewinnen gibt es nicht nur Malutensilien und Material zur weiteren kreativen Beschäftigung. Bürgermeister Sebastian Thaler hat außerdem Gutscheine für das Eiscafé und den Bücherladen gespendet.

Eine Ausstellung der Kunstwerke ist in Planung. Ob diese nun real im Jugendzentrum oder virtuell im Internet zu sehen sein wird, kann das Juz-Team noch nicht sagen. Man hofft jedenfalls darauf, dass sich die Lage entspannt und der Bürgermeister bei einer Vernissage die Preise selbst überreichen kann. Mehr Informationen zum Malwettbewerb sind auf der Internetseite des Jugendzentrums (www.jugendzentrum.eching.de) zu finden. Dort gibt es auch ein Formular, das mit dem Bild eingereicht werden muss. Die Technik der Gemälde steht frei, das Format muss DIN A2 bis DIN A 4 sein.

© SZ vom 07.04.2020 / av
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