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Gammelsdorf:Ein wenig zu närrisch

Polizei und Sanitäter haben beim Nachtumzug einiges zu tun

Über die Stränge geschlagen haben einige Narren, die beim Gammelsdorfer Nachtumzug den Fasching feierten. Während der Zug selbst aus Sicht der Moosburger Polizei problemlos über die Bühne ging, kam es im Umfeld der Veranstaltung zu einigen unangenehmen Begleiterscheinungen. In den meisten Fällen spielte dabei eine erhebliche Alkoholisierung eine Rolle. Die Sanitäter mussten nach Angaben der Polizei zehn Menschen auf dem Veranstaltungsgelände und 20 weitere in einem eigens eingerichteten Sanitätsbereich behandeln, zwei mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Neben den Auswirkungen von reichlichem Alkoholkonsum hatten die Sanitäter auch Schnittwunden zu behandeln.

Bei einem 21-Jährigen aus dem Landkreis Landshut stellten Polizisten geringe Mengen Marihuana sicher. Ein 24-Jähriger, der ebenfalls aus dem Landkreis Landshut stammt, trug eine Pfefferpistole mit aufmontierter Kartuschenmunition bei sich. Gegen 22.15 Uhr schlug ein unbekannter Mann einem 23-Jährigen aus dem Landkreis Landshut mit der Faust ins Gesicht. Dabei zog sich der junge Mann Verletzungen zu. Im Zusammenhang mit dieser Schlägerei wurde außerdem die Brille eines 19-Jährigen beschädigt. Die beiden jungen Männer waren mit 1,66 und 1,38 Promille Alkohol im Blut recht deutlich angetrunken.

Ziemlich betrunken war auch eine 18-Jährige aus dem Landkreis Landshut, die sich bei der Polizei meldete. Sie gab an, von einem Mann begrapscht worden zu sein. Sie und ihre Begleiterinnen konnten aber keine verwertbare Personenbeschreibung abgeben, so dass eine Fahndung erfolglos verlief. Aufgrund ihrer Alkoholisierung kam die junge Frau in ein Krankenhaus. Schließlich meldete sich noch ein Autofahrer aus Landshut. Bei dessen an der Kreisstraße FS 36 geparktem schwarzen Audi A 3 war ein Außenspiegel abgetreten worden. Schaden etwa 300 Euro.