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Allershausen:Neuer Vertrag mit Bestattern

Freisinger Institut kümmert sich künftig um den Gemeindefriedhof

Für den Gemeindefriedhof hat die Gemeinde Allershausen erneut einen Vertrag mit dem Freisinger Bestattungsinstitut Wimmer abgeschlossen. Sie war bereits seit 1993 mit der Dienstleistung betraut. Auf eine öffentliche Ausschreibung hin war zunächst kein Angebot eingegangen. Doch im Nachgang hat die Firma doch eine Offerte vorgelegt, dem die Gemeinderäte nun zugestimmt haben. Die meisten Leistungen werden teurer. Hinterbliebene haben aber weiterhin die Möglichkeit, andere Unternehmen zu beauftragen. Den Überblick über die Gräbervergabe behält aber die Firma Wimmer.

Bürgermeister Martin Vaas (PFW) zeigte sich zufrieden, dass nun doch ein Vertragsabschluss zustande gekommen ist. In anderen Gemeinden sei das nicht immer der Fall. Für die Rathausmitarbeiter hätte die zusätzliche Verwaltung der Gräber eine erhebliche Belastung bedeutet. Die Preissteigerung begründet das Freisinger Bestattungsinstitut damit, dass die Zahl der Erdbestattungen stetig abnimmt, wie es in den Sitzungsunterlagen heißt. Die Kosten für Materialien und Maschinen, die vorgehalten werden müssen, könnten somit auf immer weniger Erdbestattungen aufgeteilt werden.

© SZ vom 03.07.2020 / psc

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