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Frauen in Zahlen:26,8 Prozent

Die Frauenquote im Maximilianeum ist kein Ruhmesblatt. Seit November sind nur 55 von 205 Abgeordneten weiblich und damit so wenige, wie schon seit den Neunzigerjahren nicht mehr. Das liegt zum einen daran, dass die AfD erstmals in den Landtag einzog - mit 20 Männern und zwei Frauen. Auch bei den Freien Wählern finden sich unter den 27 Abgeordneten nur sechs Politikerinnen. Die Münchner wählten ebenfalls eher Männer als Frauen.

In den neun Wahlkreisen im Stadtgebiet setzten sich nur zwei Frauen direkt durch: Katharina Schulze und Gülseren Demirel, beide von den Grünen. Über die Liste zogen Susanne Kurz (Grüne), Ruth Waldmann und Diana Stachowitz (beide SPD) sowie Julika Sandt (FDP) ein. Bei den Männern sieht die Bilanz besser aus: Ganze sieben Direktmandate sicherten sie sich in München. Über die Liste gelang neun weiteren der Einzug ins Maximilianeum - macht sechs Frauen und 16 Männer bei 22 Mandaten.

© SZ vom 22.12.2018
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