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Therme Erding:Ein Saunadorf mit See

Erholungsräume, private Chalets und Gastronomie im alpenländischen Stil - alles neu. Die Saunalandschaft der Therme soll noch attraktiver werden.

(Foto: Renate Schmidt)

Die Inhaber Josef und Jörg Wund verkünden zum 10-jährigen Bestehen der Saunalandschaft ihre Pläne

Erst diesen Januar hat die neueste Attraktion der Therme eröffnet: die laut den Inhabern größte russische Blockhaus-Banja der Welt. Und schon jetzt liegen neue Pläne zur Erweiterung der Wellnesslandschaft vor. Neben einem Ausbau der Liegeempore soll in naher Zukunft am See ein Saunadorf entstehen, das Erholungsräume, private Chalets und Gastronomie im alpenländischen Stil umfasst. Das verkündete Eigentümer Jörg Wund bei der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen der Saunalandschaft der Erdinger Therme. Ein genauer Starttermin für die neuen Bauvorhaben stehe allerdings noch nicht fest.

Fünf Millionen Saunabesucher in zehn Jahren

Seit der Eröffnung der Saunalandschaft im März 2007 verzeichnete die Therme Erding nach eigenen Angaben alleine in diesem Teilbereich eine Besucherzahl von ungefähr fünf Millionen. Josef Wund und sein Sohn Jörg investierten in den vergangen zehn Jahren 48 Millionen Euro ausschließlich in den Saunabereich, 37 Millionen für den Bau und weitere 11 Millionen für den Erhalt und Ausbau. Insgesamt umfasst das Areal eine Fläche von mehr als 13 300 Quadratmetern, was mehr als drei Fußballfeldern entspricht. Besucher können hier unter anderem zwischen 26 Saunen wählen.

Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) verwies auf die positive wirtschaftliche Entwicklung und betonte den Mehrwert, den die Therme für die gesamte Region hätte: "Ich habe schon von Kindern gehört, die lieber nach Erding in die Therme fahren wollen als auf eine Urlaubsreise zu gehen. Auch so etwas gibt es." Mittlerweile sei es auch die Therme, die den Namen der Stadt weit über die Landesgrenze hinaus bekannt mache. Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) gratulierte ebenfalls Inhaber Wund und lobte dessen Mut, große Investitionen zu tätigen. "Wenn wir immer nur auf die Kritiker hören würden, gebe es heute kein Erdinger Weißbräu und auch keine Therme", sagte Max Gotz. Dies sei auch bei der geplanten Gewerbeentwicklung zu bedenken.