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Heilig Blut:Quitten und Bastelarbeiten

Adventsbasar der Mädchenrealschule

Gestecke und Christbaumschmuck, Marmeladen und Likör, Glühwein und Crêpes: Schon seit circa zwanzig Jahren veranstaltet die Mädchenrealschule Heilig Blut jährlich einen Adventsbasar für den guten Zweck. Alle 39 Klassen sind auch an diesem 30. November von 14 bis 17 Uhr an mehr als 30 Ständen vertreten. Die Einnahmen aus dem Verkauf der ausschließlich selbsthergestellten Gebäcke, des Schmucks und des Essens gehen nach Haiti, Nigeria und an Bedürftige in Deutschland.

Der Adventsbasar an der Mädchenrealschule Heilig Blut zieht stets hunderte Gäste an und nimmt mehr als zehntausend Euro ein, für den guten Zweck. Quitten sind die Spezialität der Schule. Im ehemaligen Klostergarten, dem Schulgarten, stehen die Bäume, die für die Schülerinnen des Hauswirtschaftszweiges Gold wert sind: Aus den geernteten Quitten machen sie Likör, Marmeladen, Saft, Gelee und Chutney. Doch kulinarisch ist noch mehr geboten: Andere Schülerinnen backen zu Hause und bringen zahlreich Plätzchen und Lebkuchen, sogar Lebkuchenhäuser oder Muffins zum Basar.

Im Vordergrund stehen laut Daniel Mitschke, einem der Verbindungslehrer und Koordinatoren des Basars, aber die Bastelarbeiten der Jahrgangsstufen fünf bis sieben. Gestecke, Weihnachtskalender, Christbaumschmuck, Kerzen und Allerlei aus Naturmaterialien wie Nüssen, Kiefernzapfen oder Rinde Gefertigtes verkaufen die Jüngeren. Ab der achten Klasse wird sich um die Verpflegung gekümmert: neben den alljährlichen Waffeln, Crêpes, Kaffee und Kuchen, sowie Hotdogs, Leberkässemmeln, Glühwein, Punsch und Tee, werden in diesem Jahr erstmals auch Burger angeboten.

Der Adventsbasar wird begleitet von der Tombola, mit vielfältigen Preisen, die von Firmen wie dem Flughafen München gesponsort wurden und bietet nicht nur durchgehend weihnachtliche Musik der Sechstklässlerinnen der "Bläserklasse", sondern sogar eine Kinderbetreuung durch die Schüler. Die Einnahmen des Basars gehen an das Waisenhaus "Kleine Brüder und Schwestern" in Haiti, die "Schule der Armen Schulschwestern" in Mkar, Nigeria, sowie an deutsche Bedürftige