Grüne Woche Tagwerk fährt nach Berlin

Genossenschaft beteiligt sich an Demo "Wir haben es satt"

Gutes Essen, Klimaschutz, artgerechte Tierhaltung, eine natur- und umweltgerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Bauernhöfe statt Agrarfabriken, in Bayern, Deutschland und der Welt. Das sind die Ziele der neuerlichen Großdemonstration unter dem Motto "Wir haben es satt" am Samstag, 19. Januar, in Berlin. Zu dieser Zeit findet auch die Grüne Woche in Berlin statt, eine internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Zur Teilnahme an der Demon rufen viele Vereine und Verbände auf, darunter auch die Ökoland-Genossenschaft Tagwerk.

Kommendes Jahr wird der Agrarhaushalt der Europäischen Union verabschiedet, und auch die Bundesregierung entscheidet dann maßgeblich mit, welche Form der Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt, wie es in einer Mitteilung heißt. Bis jetzt gelt die Devise: Wer viel Land besitze, bekomme viel Geld. Und das bedeutet, dass die meisten Zuschüsse in die Agrarindustrie flössen. Weil das viele Probleme verursacht, fordern die Veranstalter der Großdemo, Umweltverbände, Greenpeace, Brot für die Welt, Tierschutzverbände, Misereor und viele mehr, den Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft konsequenter anzupacken.

Auch die Ökolandbau-Genossenschaft Tagwerk macht mit und organisiert eine Busfahrt zur Demo. Der Bus fährt in der Nacht zum Samstag, 19. Januar, von Mühldorf aus über Dorfen (Zusteigemöglichkeit um 23 Uhr am Bahnhof) Erding (Bahnhof 23.30 Uhr) und Freising (Bahnhof 24 Uhr) nach Berlin. Die Fahrt kostet 25 Euro, Interessenten sollten sich baldmöglichst bei Tagwerk unter Telefon 0 80 81/93 79 20 oder per Mail unter andrea.schneider@tagwerk.net anmelden. Weitere Haltestellen sind die Autobahnausfahrt Langenbruck (Richtung Nürnberg) am Pendlerparkplatz, 0.45 Uhr, und Ingolstadt Nord, Araltankstelle, 1.15 Uhr. Die Rückfahrt ist für Samstag, 19. Januar, 21 Uhr, geplant.