Frank Farenski zu Gast KAB feiert fünf Jahre Kino

Freier Eintritt beim Jubiläumsfilm "Autark"

Immer mehr Menschen machen sich unabhängig. Unabhängig von den großen Energieversorgern, den Konzernen, den Unternehmen und der Politik. Sie produzieren und nutzen eigene Ressourcen wie Energie und Nahrungsmittel. Oder sie organisieren das Leben in nachbarschaftlicher Hilfe und werden so freier und unabhängiger. Das bürgerliche Selbstbewusstsein und die Freiheit erleben so eine Renaissance, trotz angeblicher globaler Zwänge. Dies zeigt der neue Kinofilm "Autark" des deutschen Solarpreisträgers von 2017, Frank Farenski. Zur Filmvorführung am Donnerstag, 18. April, kommt Regisseur Frank Farenski persönlich nach Taufkirchen. Filmbeginn im Kinocafé ist um 20 Uhr. Die KAB, die seit fünf Jahren monatlich Programmkino macht, übernimmt zu diesem Jubiläum den Eintrittspreis und freut sich auf zahlreiches Publikum.

Star des Kinofilms ist der Dalai Lama. Er plädiert für die Energiewende als Instrument der Freiheit und Entwicklung auf der Welt. Neben dem Dalai Lama zeigt der Film zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt der Energiewende: Unter anderem TV-Journalist Franz Alt, den Vater des EEGs und Präsidenten der Energy-Watch-Group, Hans Josef Fell, und den Brennstoffzellen-Hersteller Solidpower mit Saxo Dyzak. Die Energiewende wird als ein Projekt des bürgerlichen Selbstbewusstseins gezeigt. Wer die Erfahrung mache, seine eigene Energie produzieren zu können, komme auch auf die Idee, eigenständig mehr Dinge selber oder in nachbarschaftlicher Gemeinschaft organisieren zu können. Sei es ein Stück der Ernährung, sei es mehr Selbstorganisation. Oder preiswertere Häuser bauen, die keine externe Versorgung mehr benötigen. Entscheidend sei dabei der Aspekt, dass Dinge wie die Energieversorgung aus der Kommerzialisierung herausgenommen werden können. So zeige der Film, wie Bürger in vielen Belangen die Dinge selber in die Hand nehmen.