Fasching Narrhalla ehrt Werner Brombach

Bienchen, Zwerge und Hippies sitzen bei der Verleihung des Reiherordens im Publikum

Dass man im Fasching auch stilvoll unterwegs sein kann, beweist Werner Brombach: Der Besitzer der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu wählte für die Verleihung des Reiherordens durch die Narrhalla Erding am Samstag ein Sakko mit rasantem Karomuster und hob sich so nicht nur von Bienchen, Zwergen, Hippies und anderen undefinierbaren Gestalten im Publikum wohltuend ab, sondern auch von der Männerriege in Schwarz und Weiß, die sich mindestens genauso über die Veranstaltung freute wie der Geehrte selbst. Die Narrhalla Erding zeichnete den "Botschafter von Erding" aus, wie ihn der Laudator, Erdings OB Max Gotz (CSU), nannte. Brombachs Weißbier und vor allem die alkoholfreie Variante hat den Namen Erdings in der ganzen Welt bekannt gemacht. Gotz zeichnete den Werdegang des Unternehmens nach von seinen Anfängen in der Langen Zeile bis zum heutigen Tag. Mittlerweile gibt es das Weißbier aus Erding in 104 Ländern auf dieser Erde, hier wollte der Geehrte die Aussagen seines Laudators präzisieren, der von einer Verbreitung in mehr als neunzig Ländern geredet hatte. Dass Brombach der Stadt Erding stets die Treue gehalten habe, dafür dankte Gotz ihm ausdrücklich. Und dafür, dass die Verwaltung immer noch mitten in der Stadt in der Langen Zeile residiert. Die kostümierte Sitzung der Narrhalla Erding hatte darüber hinaus alles zu bieten, was man von einer Ordensverleihung erwarten darf: launige Reden, beeindruckende tänzerische Darbietungen des Prinzenpaars und der Garden und jede Menge Scherze unter anderem von Karl Schmid, über die sich auch Gotz und Landrat Martin Bayerstorfer mit seiner Frau Helga bestens amüsierten.