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Dorfen:Gemeinschaftssinn zahlt sich aus

Masken-Nähen des Rotary Clubs bringt 20 000 Euro für gute Zwecke

Bei der Aktion des Rotary Clubs "Dorfen näht für Dorfen" sind durch die Produktion und den Verkauf von handgemachten Schutzmasken 20 000 Euro zusammengekommen. Auch für die Initiatoren und Organisatoren ist der Erfolg ihrer Aktion eine Überraschung. "Keiner konnte sich zu Beginn vorstellen, dass so viele fleißige Hände beteiligt sein würden", heißt es in einer Pressemitteilung des Rotary Clubs.

21 Dorfenerinnen haben in den vergangenen Wochen mehr als 3000 Masken genäht. Etwa die Hälfte wurden von Mitarbeitern der Werkstätte für Menschen mit Behinderung des Wohn- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Algasing produziert. Die meisten Helfer seien keine Mitglieder des Rotary Club, teilte Gabriele Niederreiter, die Initiatorin der Aktion, mit. Im Durchschnitt brachte jede Maske fünf Euro für einen guten Zweck ein. Dazu kamen größere Spendenbeträge von Einzelnen, die den Gemeinschaftssinn der Aktion so gut fanden, dass sie dem Rotary Club Extraspenden überwiesen. Die Aktion läuft in Kürze aus. An einigen Ausgabestellen in Dorfen gibt es aber noch handgenähten Schutzmasken gegen eine Spende von mindestens 3,50 Euro.

Der Erlös von 20 000 Euro wird laut der Pressemitteilung des Rotary Clubs wie folgt verteilt: 3000 Euro gehen an das geplante Hospiz Erding. Je 2000 Euro erhalten die Nachbarschaftshilfe Dorfen, das Dorfener Zentrum für Integration und Familie, der Jugendhilfeverein Brücke, das Frauenhaus Erding und der Verein Flüchtlingshilfe Dorfen. Je 1000 Euro werden an die Bücherei Dorfen, das Pflegeheim Algasing, das Kinder- und Jugendhaus Dorfen und die Fördervereine aller Dorfener Schulen gespendet.

© SZ vom 29.05.2020 / SZ

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