Dorfen:Fontänenfeld dank Sonderförderprogramm

Coburg, Pfaffenhofen und Recklinghausen haben es schon, nun zieht die Stadt Dorfen gleich und leistet sich ein Fontänenfeld, das auf dem Unteren Markt installiert werden soll. So ein Wasserspiel, bei dem aus mehreren Düsen mal mehr, mal weniger Wasser strahlt, ist nicht nur ein hübscher Hingucker, sondern ein toller Spielplatz für Kinder an heißen Sommertagen. Der Dorfener Stadtrat wollte das schon seit Jahren beschließen, hatte das Fontänenfeld aber angesichts der knappen Haushaltslage schon wieder gestrichen. Nun klappt es doch, dank eines Sonderprogramms des Freistaat Bayerns für darbende Städte und Gemeinden. 100 Millionen Euro werden "zur Belebung und Stärkung der bayerischen Innenstädte" ausgeschüttet und Dorfen ist dabei. Der Staat übernimmt 80 Prozent der Kosten. Stadtplanerin Martina Schneider hat ein Fontänenfeld konzipiert, das Märkte und Veranstaltungen nicht stören wird. Nach ihrer Recherche dürfte es etwa 255 000 Euro kosten. Dazu kommen aber noch mobile Pflanzkübel, zum Teil mit integrierten Sitzgelegenheiten. Die kosten weitere 100 000 Euro. Alles in allem rechnet man derzeit mit 380 000 Euro Gesamtkosten für die neue Platzgestaltung. Die Stadt müsste, dank dem Fördertopf, nur 76 000 Euro selbst aufbringen.

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