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Corona:Zwei Patienten auf Intensivstation

Die Inzidenz steigt, die Belastung im Klinikum hält sich in Grenzen

Zu Wartezeiten ist es am Donnerstag am Impfzentrum Erding gekommen. Wie das Bayerische Rote Kreuz mitteilt, habe es zeitweise zu viele Impfwillige gegeben. Ursache sei eine Panne bei der Terminvergabe über das Online-Registrierungsportal des Bayerischen Impfzentrums gewesen. Zunächst seien Wartebereiche geschaffen worden, teilt das BRK mit. Manchen Impflingen seien Termine für den Freitag angeboten worden. Der Landkreis will das Impftempo noch weiter erhöhen: Von Montag an soll im Impfzentrum von Montag bis Samstag von 8 bis 21 Uhr geimpft werden. Und auch die niedergelassenen Ärzte impfen ihre Patienten. "Die große Bereitschaft der niedergelassenen Ärzte, durch eigenständige Impfungen das Impfzentrum zu unterstützen und so noch mehr Menschen zügig vor einem schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung zu schützen verdient Dank und Anerkennung", teilt Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) mit.

Unterdessen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Erding auf 165,0 gestiegen, am Mittwoch lag sie bei 146,2. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 32 neue Covid-19-Fälle bestätigt, die Betroffenen waren zwischen 0 und 68 Jahre alt. Die meisten Fälle sind mit neun in Dorfen aufgetreten. Acht waren es in Erding, vier in Moosinning, drei in Wörth und zwei in Kirchberg. Je ein Fall wurde in Eitting, Forstern, Fraunberg, Hohenpolding, Taufkirchen und Wartenberg registriert. 368 Personen im Landkreis Erding galten am Donnerstag als infiziert. Im Klinikum Erding wurden am Donnerstag sieben Covid-19-Erkrankte behandelt, fünf auf der Isolierstation und zwei auf der Intensivstation, keiner musste beatmet werden. In Quarantäne befinden sich aktuell 799 Menschen im Landkreis.

© SZ vom 16.04.2021 / ts
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