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Berlin:Bahn wartet ab

Streckenausbau erfordere weitere Finanzhilfen

Trotz Bahnstreiks hat sich Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG, Zeit für ein Arbeitsgespräch mit der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion genommen. Der Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer nutzte die Gelegenheit, den Ausbau der Strecke München-Mühldorf und damit verbunden den Ringschluss der S-Bahn zu thematisieren. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Schurer fordert unter anderem den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen den Münchner Osten und Markt Schwaben: "Sollte es bei einer zweigleisigen Strecke bleiben, sehe ich erhebliche Probleme im Rahmen des Ausbaus der Mühldorfer Strecke und des damit verbundenen erhöhten Zugverkehrs auf die Bahn zukommen." Bahnchef Grube und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtiger für den Freistaat Bayern, gaben Schurer in der Sache Recht. Jedoch solle zuerst abgewartet werden, ob das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, das 2019 ausläuft und über das den Ländern Finanzhilfen für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs gewährt werden, fortgeführt werden wird. Eine Entscheidung bis 2016 sei aber notwendig. Schurer entgegnete: "Das Problem drängt."

© SZ vom 24.04.2015 / tdr
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