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Arbeitslosenquote:Leichte Entspannung

Arbeitslosenzahl geht im April um 131 auf 2206 Personen zurück

Auch im Landkreis Erding hat der Frühling zu einer Belebung des Arbeitsmarktes geführt. Die Agentur für Arbeit Erding zählte im April 2206 Arbeitslose, 131 Personen weniger als im März zuvor. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent. Im April 2020 lag sie bei 2,4 Prozent. Im April 2019 - im Jahr vor der Corona-Krise - errechnete sich für den Landkreis Erding allerdings eine Quote von 1,7 Prozent. "Auf unserem Arbeitsmarkt machte sich in den letzten Wochen die für diese Jahreszeit typische saisonale Entlastung bemerkbar: Nach der Winterpause konnte in den Außenberufen die Arbeit wiederaufgenommen werden", sagt Katja Kürmaier, stellvertretende Chefin der Agentur für Arbeit Freising, zu der auch der Landkreis Erding gehört. "Vom Frühjahrsaufschwung profitierten entsprechend vor allem Männer, da diese verstärkt im Baugewerbe, Dachdeckerhandwerk, Garten- und Landschaftsbau tätig sind und nun an ihre Arbeitsplätze zurückkehren konnten."

Die Kurzarbeit stützt allerdings weiterhin den Arbeitsmarkt. Zu Beginn der Pandemie im März 2020 wurde im Landkreis Erding in 450 Betrieben tatsächlich kurzgearbeitet. Betroffen waren 4907 Männer und Frauen. Einen vorläufigen Höchststand erreichte die Zahl der Kurzarbeitenden im April 2020. Damals wurde in 876 Betrieben tatsächlich kurzgearbeitet. Insgesamt waren 11 872 Mitarbeiter betroffen. Die aktuellsten Zahlen zur Kurzarbeit für Erding sind aus dem Monat November 2020: Im Herbstmonat wurde in 510 Betrieben tatsächlich kurzgearbeitet. Betroffen waren 8032 Beschäftigte.

Weiterhin gering ist die Zahl der offenen Stellen. Die Betriebe meldeten dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit zuletzt 124 zu besetzende Arbeitsstellen im Landkreis Erding. Insgesamt befanden sich im April damit 692 Arbeitsangebote im Stellenpool der Erdinger Arbeitsagentur - bei 2206 Arbeitssuchenden. Besser sieht es im Ausbildungsbereich aus: im April waren noch 400 Stellen zu vergeben. 226 Jugendliche waren im April dennoch noch nicht fündig geworden, wie die Agentur mitteilt.

© SZ vom 30.04.2021 / wil
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