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Entscheidung über Olympia 2018:Daumen drücken für Durban

Wann genau steht fest, ob München den Zuschlag bekommt? Warum trifft sich das IOC ausgerechnet in Durban? Am Mittwoch wird bestimmt, wer die Winterspiele 2018 bekommt. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten für den Tag der Entscheidung.

Diesem Tag fiebern die Münchner Olympiaplaner entgegen, seit sich die Stadt für eine Bewerbung entschieden hat: Am 6. Juli fällt in der südafrikanischen Millionenstadt Durban die Entscheidung, ob München, Annecy (Frankreich) oder Pyeongchang (Südkorea) die Olympischen Winterspiele und die Paralympics 2018 ausrichten darf. Die Wahl der Gastgeberstadt ist der Höhepunkt des mehrtägigen Treffens des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) - doch in Durban passiert noch viel mehr.

Garmisch-Partenkirchen eine Woche vor Olympiaentscheidung

Ja, ich will sie! Unterstützerbändchen für die Münchner Bewerbung.

(Foto: dpa)

Wie kommt man in die Endrunde um die Olympia-Entscheidung?

Beim IOC wird von langer Hand geplant: Wer Olympia haben will, muss sich knapp zehn Jahre vor der Austragung bewerben. Jede Stadt, die von ihrem Nationalen Olympischen Komitee unterstützt wird, kann ihr Interesse bekunden. Zu offiziellen Kandidaten werden allerdings nur jene Städte erhoben, denen das IOC die Organisation technisch zutraut.

Annecy wäre an dieser ersten Hürde fast gescheitert, durfte dann aber unter Auflagen doch mit München und Pyeongchang von der Vor- in die Endrunde wechseln. In der gut einjährigen heißen Phase vor der Entscheidung in Durban haben die Konkurrenten an ihren Konzepten gefeilt und sie in aller Welt bei IOC-Treffen präsentiert.

Wen schickt München bei der Entscheidung an die vorderste Front?

Bei der letzten Präsentation darf jede Stadt maximal zehn Vertreter schicken, und um einige Personalien machen alle Bewerber ein großes Geheimnis. Für die deutsche Delegation ist nur der Kern gesetzt: IOC-Vize Thomas Bach, Bewerbungschef Bernhard Schwank, Aushängeschild Katarina Witt und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Weil die französischen und südkoreanischen Staatschefs auch nach Durban reisen, darf natürlich Bundespräsident Christian Wulff nicht fehlen. Zum Team gehören auch zwei bis drei Sportler, fest steht bisher aber nur die blinde Biathletin Verena Bentele.

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