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Vaterstetten:Schießerei auf Volksfest

Am Wochenende wurde ein aus Russland stammender Monteur auf dem Volksfest in Vaterstetten angeschossen. Die Polizei hat den Vorfall erst jetzt bekanntgegeben.

Zu einem folgenschweren Zwischenfall ist es am vergangenen Wochenende auf dem Vaterstettener Volksfest gekommen. Wie die Polizei auf Geheiß der Münchner Staatsanwaltschaft II erst jetzt mitteilen durfte, wurde ein aus Russland stammender Monteur Samstagnacht angeschossen.

Auf dem Vaterstettener Volksfest ist es zu einer Schießerei gekommen.

(Foto: region.ebe)

Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatte sich der Mann mit zwei Kollegen kurz nach Mitternacht zu einer Jugendgruppe auf einer Grünfläche beim Volksfestplatz gesellt. Wenig später kam es zu Unstimmigkeiten mit einem 20 bis 25 Jahre alten Mann, der die Monteure unter vorgehaltener Waffe zur Kreuzung Johann-Sebastian-Bach Straße und der Carl-Orff-Straße zwang.

Dort kamen ihm Freunde zur Hilfe, einer war mit einer Mistgabel bewaffnet. Während zwei Monteure flüchten konnten, wurde dem dritten durch die Hand geschossen. Außerdem wurde er mit der Mistgabel im Gesicht verletzt.

Ob die Täter - einer von ihnen soll polnische Schimpfwörter benutzt und sich als Kampfsportler bezeichnet haben, der andere wird als südländischer Typ beschrieben - zu der Jugendgruppe gehörten, ist unklar. Zeugen werden gebeten, sich unter 08122/9680 an die Kripo in Erding zu wenden.

© SZ vom 24.07.2010/kmp/sonn
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