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Poing:Bürgerpreis verschoben

Die FWG fällt den Entschluss, weil Corona aktuell keine Feier zulässt

Die Verleihung des Poinger Bürgerpreises der Freien Wählergemeinschaft (FWG) für das Jahr 2020 ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich hätte die dazugehörige Feier am bevorstehenden ersten Adventssonntag stattfinden sollen, wie es schon seit vielen Jahren Tradition ist. "Aber leider lässt die Corona-Pandemie derzeit eine Feierstunde nicht zu", schreibt die FWG in einer Pressemittelung. Demnach hat sich der Vorstand dazu entschieden, die Verleihung "dann nachzuholen, wenn ein geeigneter, passender und würdiger Rahmen dazu wieder möglich ist". Unter Umständen sei auch eine Preisverleihung im kleinen Kreis denkbar, sobald dies wieder möglich ist, so FWG-Vorsitzender Günter Scherzl auf Nachfrage. Die Feier könne dann auf Video aufgezeichnet und im Anschluss einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.

Zum ersten Mal hat die FWG in Poing im Jahr 1994 den Bürgerpreis verliehen. 25 Mal wurde die Auszeichnung seitdem als Anerkennung von besonderer ehrenamtlicher Tätigkeit oder vorbildlichem Wirken in der Gemeinde Poing an Bürgerinnen und Bürger verliehen. Im vergangenen Jahr wurde Ingo Averdunk geehrt, der seit nunmehr 42 Jahren Karate betreibt. "Wir ehren Sie, weil sie seit Jahrzehnten als Ehrenamtlicher der Karate-Abteilung der SG Poing tätig sind und diese mit viel Engagement und Herzblut geprägt haben und immer noch prägen", sagte die damalige Laudatorin Karin Kölln-Höllrigl.

Auch für das aktuelle Jahr 2020 hat die Vorstandschaft der FWG Poing bereits einen oder mehrere Preisträger für den Bürgerpreis ausgesucht. Wem die Ehre dieses Mal gebührt, wird allerdings noch nicht verraten.

© SZ vom 24.11.2020 / fejo
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