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Kinderbetreuung in Ebersberg:Doris Rauscher lobt die CSU

Neue Testmöglichkeiten in Kitas seien "kindgerecht"

Die Ebersberger SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher begrüßt die Beschlüsse des bayerischen Kabinetts vom Dienstag zur Kindertagesbetreuung in Bayern: "Steter Tropfen höhlt den Stein - es wurde Zeit, dass nun endlich kindgerechte Testmöglichkeiten auf den Weg gebracht werden", sagt die Vorsitzende des Sozialausschusses des Landtages. So könnten auch bei den Kleinsten Corona-Infektionen erkannt und die Ansteckungsgefahr für andere Kinder, für ihre Familien und vor allem auch die Kita-Beschäftigten, eingedämmt werden.

Allerdings bemängelt Rauscher, dass die Staatsregierung bis heute keinen Überblick habe, wie viele der Beschäftigten in den Kitas bereits geimpft und damit geschützt sind. Umso wichtiger sei es, dass die Eltern von dem neuen Testangebot Gebrauch machen, um die Erzieherinnen und Erzieher zu schützen und den Kitabetrieb für ihre Kinder sicherzustellen. Unzufrieden zeigt sich Rauscher damit, dass die Testkits offenbar in der Apotheke abgeholt werden müssen und nicht niedrigschwellig in den Einrichtungen ausgegeben werden sollen. "Wichtig ist mir auch: Die Finanzierung der Tests muss durch den Freistaat sichergestellt werden!"

Rauscher erinnert daran, dass die SPD schon seit Jahresanfang eine Einbindung der Kitakinder in die Teststrategie des Freistaats fordere, ebenso dass die Vorschulkinder zurück in die Kita kommen dürfen. "Leider sind die Vorschulkinder die letzten, die von der Staatsregierung in den Fokus gerückt wurden. Jetzt sind es gerade einmal noch rund zwei Monate bis zum Schulanfang. Wenig Zeit, um die Kinder gut auf den neuen Abschnitt vorzubereiten", beklagt die Abgeordnete.

© SZ vom 19.05.2021 / SZ
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