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Bau- und Umweltausschuss:Tiefgarage ohne Ladestationen

"Lange und intensiv" hat sich der Bauträger der Tiefgarage in Poings neuem Baugebiet W7, dem Lerchenwinkel, mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt. Herausgekommen ist: Elektroladestationen wird es nicht geben. Stattdessen sollen jeweils zwei Stellplätze, die zu einem jeden Reihenhaus gehören, mittels eines 230-Volt-Doppelanschlusses versorgt werden. Das gab Bürgermeister Thomas Stark (parteilos) in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses bekannt.

Grund für die Absage an Elektroladestationen ist die Skepsis des Bauträgers, dass E-Autos den Markt schnell durchdringen werden. Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten abzuschätzen sei deshalb schwierig. Da die Kosten der Lademöglichkeiten in der Herstellung teuer sind, habe man sich nun für die Alternative der 230-Volt-Doppelanschlüsse entschieden. Damit könne ein E-Auto an jedem Stellplatz geladen werden - es dauert eben nur deutlich länger als bei einer Ladesäule.

© SZ vom 26.06.2020 / FEJO

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