Hintergrund: Die Musik-Verwertungsgesellschaft Gema plant für 2013 eine Reform ihrer Gebühren. Statt einem Pauschalbetrag sollen die Abgaben eines Lokals künftig aus Fläche in Quadratmetern, Öffnungszeiten und Eintrittspreis errechnet werden. Gastronomen befürchten dadurch erhebliche Kostensteigerungen. Die Gema bestreitet dies nicht, es handele sich bei großen Steigerungen jedoch eher um Einzelfälle. Einige Betreiber würden durch die Reform durchaus auch weniger zahlen müssen.

Die Demonstranten hatten sich für den Protest-Umzug verschiedene Plakate ausgedacht, mit denen sie ihre Ablehnung gegenüber der Gema kundtun wollten. So waren beispielsweise Sprüche wie "GEMA = Bohlensteuer" (im Bild), "GEMA nach Hause" oder "GEMA leider ungeil" auf den Schildern zu lesen.

Bild: Thomas Moßburger 6. September 2012, 22:502012-09-06 22:50:24 © Süddeutsche.de/most/mike