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Julia Grote:Chance für die CSU

(Foto: Toni Heigl)

Julia Grote, JU-Kreisvorsitzende: "Ich kann nicht für meinen Verband sprechen, aber ich persönlich kann bei diesem knappen Ergebnis nicht erkennen, dass die Delegierten schon ein klares Votum dafür abgegeben haben, dass sie Armin Laschet auch als Kanzlerkandidaten haben wollen. Mir hat bei Friedrich Merz immer der progressive Konservatismus gefallen, aber mit dem, was nach der Wahl passiert ist, hat er sich keinen Gefallen getan. Auch den Auftritt von Jens Spahn fand ich ungewöhnlich. Der heimliche Gewinner dieser Wahl ist für mich deshalb eigentlich Norbert Röttgen. Allerdings ist die CDU nicht meine Partei, deshalb halte ich mich mit meiner Meinung zurück. Aus Sicht der CSU könnte das Ergebnis eine Chance sein, auch wenn ich nicht weiß, ob ich Markus Söder raten würde, es zu probieren."

© SZ vom 19.01.2021 / jala
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