Auf dem Wunschzettel Sammelplätze für Christbäume

"Teure Tannen" vom 18. Januar:

Da droht die Stadt mit einer Strafe von 2500 Euro für die nicht vorschriftsmäßige Entsorgung von Christbäumen. Wenn die Münchner ihre Christbäume auf Plätzen in der Nachbarschaft entsorgen, verhalten sie sich einfach nur vernünftig.

Was gibt es denn für eine im Artikel erwähnte "bequeme" Alternative? Sollen tatsächlich hunderttausende Münchner innerhalb weniger Tage mit ihrem Auto die meist etwas außerhalb gelegenen Wertstoffhöfe anfahren? Was für ein Verkehrschaos und obendrein ein ökologischer Wahnsinn. Oder soll man die nadelnden Bäume mit U-Bahn oder Bus transportieren? Die Stadt macht es sich hier, wie oft, zu einfach. Sie bietet keine sinnvolle Entsorgung der Christbäume an, will aber Strafen verhängen. Was spricht denn dagegen, in jeder Straße einen Sammelplatz einzurichten? Und die städtische Müllabfuhr sammelt die Christbäume ein, was de facto ja eh schon gemacht wird, nur halt illegal.

Herbert Auer, München