WDR:Gezielt helfen

Starkregen in Rheinland-Pfalz - Region Trier

Sandsäcke liegen auch Tage nach der Flutkatastrophe im Stadtteil Ehrang zur Sicherung gegen Hochwasser bereit. Um den Menschen zu helfen, bei Unwetterlagen schneller gerüstet zu sein, will der WDR ein neues Onlineangebot einrichten.

(Foto: Harald Tittel/dpa)

Der WDR will ein Digitalangebot bei Unwetterlagen entwickeln. Der Sender reagiert damit auf die Kritik, er habe in der Nacht zum 15. Juli nicht ausreichend über die Flutkatastrophe berichtet.

Um in Gefahrenlagen mehr Menschen besser zu erreichen, will der WDR ein neues Onlineangebot entwickeln. "Wir brauchen ein besseres, zielgerichtetes digitales Angebot für Menschen in Unwetterlagen", sagte WDR-Intendant Tom Buhrow am Montag in Köln. Dazu sei eine entsprechende Task Force eingesetzt wurden. Der WDR reagiert damit auf Kritik, die den Sender nach der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli erreicht hatte.

Die Lage sei unübersichtlich gewesen, die Berichterstattung hätte in der Nacht umfangreicher sein müssen, hatte der Sender bereits vergangene Woche selbstkritisch eingeräumt. In Zukunft wolle man den behördlichen Katastrophenschutz moderner und noch besser unterstützen. Das gehöre zu den selbstkritischen Lehren, die der Sender jetzt ziehe. Dazu erkläre sich der WDR offen für Kooperationen und biete den Behörden an zusammenzuarbeiten.

Vertreterinnen und Vertreter des WDR, des NRW-Innenministeriums und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatten bereits in der vergangenen Woche die Abläufe rund um die Bevölkerungswarnung bei der Unwetterlage in der Nacht zum 15. Juli erörtert. Es sei verabredet worden, gemeinsam die Analyse fortzusetzen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung zu erarbeiten.

© SZ/epd/rele/hy
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