Layout-Reform der SZ Mehr Übersicht, klare Strukturen

Mit der neu gestalteten SZ sagen wir den Leserinnen und Lesern nun auch deutlicher, was was und wer wer ist. Das beginnt mit den Autorenzeilen. Weil viele Leser "ihre" SZ-Autoren kennen und über die Jahre schätzen gelernt haben, werden die Namen nun über die gesamte Zeitung hinweg in einheitlicher Form geschrieben. Kürzel werden wir nur noch sehr selten und nur noch bei einspaltigen Texten verwendet. Kommentare laufen nun grundsätzlich unter dem vollen Autorennamen und werden über die gesamte Zeitung einheitlich ausgezeichnet. Man erkennt sie an der grünen Themenzeile, die dem Leser auch schneller klarmacht, worum es in dem Kommentar geht. Aufgeräumt haben wir auch bei allen anderen wiederkehrenden Elementen wie Informationskästen, Rubrik- und Kolumnentiteln.

Wer Systematik schätzt, kann sich freuen. Die Seitenzahlen werden in den Inhaltskästen und auf den Seiten größer und deutlicher, sodass man sich leichter in der Zeitung zurechtfinden kann. Die Köpfe von Sonderseiten haben alle einen einheitlichen Schriftschnitt, wie man in dieser Ausgabe am Mobilen Leben (Seiten 33 bis 36) sehen kann. Alle Beilagen werden besser als Teil einer Familie erkennbar sein.

Unmissverständlich war das Votum der Leser bei Fragen zur Blattstruktur. Die "Außenansicht" auf eine andere Seite zu stellen, fanden die meisten nicht gut. Viele Leser wünschten sich die "Wissen"-Seite täglich, daher erscheint sie in Zukunft sechs- statt bisher fünfmal die Woche, wie bisher immer am Ende des Feuilleton-Buches. Vor dem "Wissen" werden wir an fünf Erscheinungstagen die neu gestaltete Seite "Forum & Leserbriefe" platzieren. Damit erhält diese wichtige Seite, die bisher durchs Blatt gewandert ist, ihren festen Platz. Ebenfalls aus Gründen der besseren Systematik steht die "Medien"-Seite nun immer direkt vor dem täglichen Fernseh- und Hörfunk-Programm. Langjährige Leser werden sich erinnern, dass dies früher schon einmal so war.

Gemeinsam mit der Reform des Layouts haben wir auch die Regionalausgaben etwas verändert. Sie sind nun in ihrer Gestaltung dem Hauptblatt deutlich ähnlicher und in sich klarer gegliedert. Das erste Buch beginnt überall mit den wichtigsten Themen aus München und der Region, im zweiten Buch geht es um den jeweiligen Landkreis oder das Stadtviertel, das dritte Buch behandelt die Themen aus Bayern.

Nicht nur durch die Befragungen wissen wir, wie wichtig die Meinungen unserer Leser sind - so unterschiedlich sie sein mögen. Schreiben Sie uns deshalb, wenn Sie Anmerkungen haben. Die E-Mail-Adresse dafür ist: gestaltung@sueddeutsche.de. Sie können uns natürlich auch Briefe per Post schicken, umgezogen sind wir diesmal nicht. Oder Sie besuchen uns im SZ-Hochhaus. Dort haben wir eine Ausstellung vorbereitet, die nicht nur die SZ im Wandel der Zeiten zeigt, sondern bei der man auch die neue Gestaltung mit der bisherigen vergleichen kann. Unsere Adresse finden Sie - wie gewohnt - auf der Titelseite links unten.