Journalist Mike Allen von "Politico":Unverzichtbare Lektüre

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Pro Monat klicken bis zu sechs Millionen Menschen auf politico.com. Die Website wird rund um die Uhr aktualisiert und überträgt per Livestream alle wichtige Ereignisse. Ihre besten Artikel werden als Gratiszeitung in Washington und Manhattan verbreitet - die Anzeigen in den 40000 Exemplaren sorgen ebenso für Einnahmen wie der Bezahlservice Politico Pro, der Abonnenten vertiefende Hintergrundinformationen liefert.

Mikey, der vom Nachrichtenmagazin Time kam und zuvor für die New York Times und die Washington Post schrieb, ist mit Politico mittlerweile zu einer eigenen Marke geworden, die auf Twitter (162.000 Follower) gepflegt und mit dem Verkauf von E-Books vermarktet wird.

Bei Homo-Ehe und Klimawandel beziehe Politico kaum Haltung

Kritiker wie Alex Pareene vom Magazin The Baffler bemängeln zwar, dass Politico bei Themen wie Klimawandel oder Homo-Ehe kaum Haltung beziehe und die Politiker-Argumente nur selten prüfe oder gar als falsch entlarve. Doch auch diese Kritiker geben zu, dass die Lektüre des "Playbook" unverzichtbar sei. Seine engen Kontakte zu den mächtigen Demokraten und Republikaner machen Mike Allen darum zum wohl mächtigsten Journalisten in Washington.

Linktipp: Das beste Porträt über Mike Allen, das zugleich eine genaue Beschreibung des Washingtoner "Politik-Medien-Komplex" ist, erschien im April 2010 im New York Times Magazine. Kritische Auseinandersetzungen mit dem rastlosen Politico-Journalismus erschienen in den Magazinen The New Republic und The Baffler.

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