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Der Fall Bernd Lammel:Geschichte eines Verdachts

Ein Journalistenvertreter soll für die Stasi gespitzelt haben. Klare Beweise fehlen. Sein Verband stützt ihn, wittert eine Kampagne. Die RBB-Autorin, die die Vorwürfe erhoben hat, widerspricht.

Von Jens Schneider

Der Verband reagierte aufgeschreckt: wieder ein Stasi-Verdacht. Schnell gab es den Wunsch nach Konsequenzen. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands forderte den Vorsitzenden des DJV Berlin, Bernd Lammel, auf, sein Amt ruhen zu lassen. Damit reagierte er auf einen Bericht der Abendschau des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), wonach Lammel jahrelang gespitzelt habe: "Diese Vorwürfe müssen lückenlos aufgeklärt werden."

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