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Corona-Pandemie:DJV fordert mehr Hilfe für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert von der Bundesregierung ein neues Hilfsprogramm für freiberuflich Tätige. Die Lage der freien Journalistinnen und Journalisten sei dramatisch, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall am Freitag. Viele Freie aus dem kreativen Mittelstand seien durch die Corona-Krise unter das Existenzminimum gerutscht. "Die Bundesregierung muss dringend ein weiteres Hilfspaket für die Freien auf den Weg bringen", sagte Überall. Vor allem fordert der DJV eine deutliche Erhöhung der Vermögensgrenzen in der Grundsicherung und pragmatische Regelungen für die Verwendung von Soforthilfen. Der DJV-Vorsitzende erwartet zudem mehr Engagement von den Auftraggebern. Es sei "ein Trauerspiel", dass in einer Zeit, in der sich zahllose soziale Probleme zeigten, freie Berichterstatter keine Aufträge erhielten.

© SZ vom 30.05.2020 / epd

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