Bonner Kunstmuseum:Schlimmerkiste

Eine Ausstellung widmet sich der "Reflexion des Televisuellen in der Kunst", inklusive Heidi Klums Lippen und Sprechertisch der "Tagesschau". Doch es mangelt an klaren Gedanken.

Von Hans Hoff

Heidi Klum sagt es deutlich, wieder und wieder: "Ich habe heute leider kein Foto für dich." Zu sehen ist sie dabei nicht. Nur ihre überdimensionierten Lippen bewegen sich auf einem Flatscreen, der an Ketten von der Decke hängt. Das Ende eines Traums von der Modelkarriere in Endlosschleife, so stellt die Videoarbeit von Stefan Hurtig die innere Leere des schönen Scheins prägnant dar und verschafft damit der Ausstellung "TeleGen - Kunst und Fernsehen" im Bonner Kunstmuseum einen ihrer wenigen Fixpunkte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Arguing is giving me a headache; alles liebe
SZ-Magazin
»Wenn einer nicht glücklich ist, ist es der andere auch nicht«
Katharina Afflerbach
Selbstverwirklichung
Wie man mitten im Leben noch mal neu anfängt
Worried Teenage Boy Using Laptop In Bed At Night model released Symbolfoto property released PUBLICA
Familie und Erziehung
Wenn der Sohn Pornos guckt
Wirt Matthias Kramhöller in Geratskirchen
Gasthof in Niederbayern
Erst dachten alle: Volltreffer
Alkoholkonsum
Menschheitsgeschichte
Die süchtige Gesellschaft
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB