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VIP-Klick: Pete Doherty:Knast statt Bühne

Pete Doherty macht seinem Ruf als Skandalrocker einmal mehr alle Ehren: Denn der Brite ist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden - wegen Kokainbesitzes.

Skandalrocker Pete Doherty muss wegen Kokainbesitzes für sechs Monate ins Gefängnis. Der Musiker hatte sich vor dem Urteil am Freitag schuldig bekannt. Er wurde im Zusammenhang mit Ermittlungen zum Tod einer Freundin festgenommen, die im vergangenen Jahr vermutlich an einer Überdosis starb.

Skandalrocker auf der Bühne: Pete Doherty bei einem Auftritt 2009 in Frankreich.

(Foto: AFP)

Der Sänger der Babyshambles, der immer wieder wegen Drogengeschichten in die Schlagzeilen gerät, sollte am Freitagabend bei einem Konzert in Schottland auftreten.

Erst vor einer Woche sollte er in Berlin ins Gefängnis gesteckt werden. Die Staatsanwaltschaft hat ihn aufgefordert, wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe für ein demoliertes Auto in Höhe von 30.000 Euro eine 30-tägige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee anzutreten. Der Brief sei kürzlich an Dohertys Adresse in London verschickt worden.Der Musiker hat der Sprecherin zufolge nach Erhalt des Schreibens zwei Wochen Zeit, um zu reagieren. "Er kann die Strafe jederzeit bezahlen und die Haft abwenden", sagte eine Gerichtssprecherin. Sollte Doherty nicht reagieren, wird wohl ein deutschlandweiter Haftbefehl ausgeschrieben. Der Ex-Freund von Model Kate Moss hatte im Dezember 2009 im Vollrausch in Berlin randaliert und ein Auto beschädigt.

Auch als Doherty im März 2011 für einen Filmdreh in Regensburg weilte, sorgte er für Ärger. Doherty und ein Begleiter gaben zu, im Alkoholrausch versehentlich die Scheibe eines Regensburger Plattenladens eingeschlagen zu haben. Der Polizei zufolge hatten die Männer auch eine Gitarre und eine Schallplatte aus der Schaufensterauslage mitgenommen.

© sueddeutsche.de/AP/sonn

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