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Jugendliche 2016:Mainstream - was ist das eigentlich?

#Mainstream

(Foto: Collage Jessy Asmus/SZ.de)

Rebellion war einmal. Heute sind Jugendliche am liebsten Mainstream, heißt es in der jüngsten Sinus-Studie. Doch was bedeutet das? Und ist es schlimm? Vier Jugendliche erzählen.

Madita L., 14

Ich habe eine gespaltene Meinung zum so genannten Mainstream-Trend. Ich finde, "Mainstream" beschreibt unsere Jugend treffend, ein Schimpfwort ist es definitiv nicht mehr.

Mit dem Strom schwimmen ist meiner Meinung nach genauso in Ordnung, wie sich von der Masse abheben zu wollen, solange sich beides in Grenzen hält. Wenn man dem Strom nicht blind folgt und nicht aufhört, die Dinge zu hinterfragen, finde ich "mainstream sein" vollkommen okay.

Für mich persönlich gehört es dazu, sich von anderen abzugrenzen und einzigartig zu sein. Ich selber versuche individuell zu sein und bringe es gerne zum Ausdruck, sei es durch Mode oder durch meinen Musikgeschmack. Über lang oder kurz wäre es mir zu langweilig, vollkommen "mainstream" zu sein.

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