Dresscode für Männer:Was bitte ist "casual"?

Lesezeit: 5 min

Der klassische Business Look:

Dresscode für Männer: Smart Casual? Business Casual? Wer weiß das schon?

Smart Casual? Business Casual? Wer weiß das schon?

(Foto: Foto: istock)

Grundsätzlich schreibt die klassische Uniform eines Geschäftsmannes heute dunkle Anzüge vor, die mit einfarbigem Hemd und Krawatte kombiniert werden. Je dunkler der Anzug, desto höher die berufliche Position des Trägers und desto offizieller der Anlass.

Smart Casual:

Dieser Begriff lässt Männern einen etwas breiteren Handlungsspielraum: Der dunkle Anzug ist hier nicht zwingend notwendig, eine schicke Kombination tut's auch. Der Verzicht auf Krawatte bietet eine weitere Erleichterung und sorgt für Luft zum Atmen. Konkret heißt das: Stoffhosen mit Bügelfalte sind erlaubt, sie dürfen sogar dezent farbig oder in sich gemustert sein, zum Beispiel aus Tweed, Cord oder mit Nadelstreifen. Dazu sieht ein einfarbiges oder im Stoff passendes Jackett gut aus. Bei manchen Unternehmen darf der Mitarbeiter sogar im Polohemd oder in Jeans aufzukreuzen. Dabei muss er aber grundsätzlich immer beachten: Eine Büro-Jeans ist dunkel, unauffällig in der Waschung und hat auf gar keinen Fall ausgefranste Stellen.

Business Casual:

Wer gerne zu Afterwork-Veranstaltungen geht oder schon öfter mal vom Chef zum Abendessen gebeten wurde, weiß Bescheid: In förmlichen Kreisen gilt bei einer derartigen Einladung häufig die Anweisung "Business Casual". Nicht erschrecken, denn damit kommt Ihnen der Gastgeber durchaus entgegen: Business Casual bedeutet einfach nur, dass es gestattet ist, die Bürokluft anzulassen. Also kein doppelter Weg nach Hause zum umziehen.

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