Dresscode für Männer Was bitte ist "casual"?

Gut angezogen oder total daneben gegriffen? Vor allem beim Thema "casual" sind Männer hoffnungslos überfordert. Wir schaffen Abhilfe - mit einem Styleguide zu den wichtigsten Fragen.

Von Katharina Höller

"Black tie" oder "white tie"?

Stilsicher wie immer: George Clooney mit Fliege, hier mit Tilda Swinton bei der Premiere ihres gemeinsamen Filmes "Michael Clayton".

(Foto: Foto: AP)

Für Männer ist die Frage nach dem angemessenen Outfit eigentlich nicht so schwer zu beantworten: Ein Anzug ist ein Anzug ist ein Anzug. Einfache Ansagen wie "black tie" verraten meist schon, was darunter zu verstehen ist: Dieser Dresscode verlangt nach dem schwarzen Anzug, der schwarze Krawatte und dem weißen Hemd - ganz klar. Doch ganz so einfach ist es nicht immer. Die Anforderungen an die Arbeitsgarderobe halten knifflige Abstufungen bereit, bei deren Missachtung der Herr leicht ins Fettnäpfchen treten kann:

"Business Wear" ist etwas anderes als "Business Casual" ist etwas anderes als "Smart Casual". Der englische Begriff "casual" bedeutet so viel wie "locker und zwanglos". Klingt gut, ist aber nicht ganz so locker gemeint und sorgt damit für einige Verwirrung. Der Geschäftsmann unterscheidet zwischen dem klassischen Business Look, dem Smart Casual Look und dem Business Casual Look.

Doch was verbirgt sich hinter diesen klangvollen Anglizismen?