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Die teuersten Scheidungen:300 Millionen für die Freiheit

Vor den Scheidungsrichtern in Hollywood werden schon mal dreistellige Millionenbeträge verschoben. Mit seiner kostspieligen Trennung könnte Schauspieler Mel Gibson neuer Spitzenreiter werden.

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Scheidung: Mel Gibsons Ex-Frau bekommt die Hälfte seines Vermögen

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Richtig teuer zu stehen kommt Mel Gibson seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva und das gemeinsame Kind: Schon 2006 hatten sich der Schauspieler und seine Frau Robyn getrennt, kurz nachdem er wegen Alkohols am Steuer und antisemitischer Beschimpfungen festgenommen worden war. Doch erst als bekannt wurde, dass Grigorieva ein Kind von Gibson erwartete, reichte Robyn Gibson im Frühjahr 2009 die Scheidung ein.

Diese wurde nach 31 Jahren Ehe nun in Los Angeles vollzogen und kostet den 55-jährigen Schauspieler angeblich 325 Millionen Dollar. Medienberichten zufolge schlossen der Schauspieler und die Arzthelferin bei ihrer Hochzeit 1980 keinen Ehevertrag, weshalb Robyn Gibson die Hälfte des gemeinsamen Vermögens zustehe. Offiziell wurden keine Zahlen genannt. Trifft der Bericht zu, wäre es die mit Abstand teuerste Hollywood-Scheidung. Andere kostspielige Trennungen im Überblick.

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Michael Jordan hat seine Scheidung von der ehemaligen Bankangestellten Juanita Vanoy mit einer Rekordsumme abgeschlossen. Die vorherigen Schätzungen von etwa 150 Millionen Dollar aus seinem 350-Millionen-Dollar-Vermögen wurden dabei noch übertroffen: 168 Millionen Dollar musste Jordan im November 2007 an seine Ex-Frau zahlen.

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Seine Musik regiert längst die Oldie-Sender und auch die Trennung liegt schon eine Weile zurück - 150 Millionen Dollar waren jedoch 1994 ein äußerst stattliches Sümmchen. Auf diesen Betrag einigten sich der Sänger Neil Diamond und seine Frau Marcia Murphey nach 25 Ehejahren.

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Spektakuläre Beträge wurden schon in den achtziger Jahren vor dem Scheidungsrichter verhandelt: Regisseur Steven Spielberg und Schauspielerin Amy Irving trennten sich 1989 schon nach vier Jahren wieder. Amy erhielt umgerechnet für jedes Ehejahr Jahr 25 Millionen Dollar - insgesamt 100 Millionen.

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Die Ehe zwischen Harrison Ford und der Drehbuchautorin Melissa Mathison dauerte 18 Jahre. Als sich das Paar 2004 trennte, war Harrison Ford längst ein hochdotierter Mann in Hollywood. Folglich ging es am Ende um 85 Millionen Dollar.

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Auf der Haben-Seite standen 1994 für Kevin Costner 16 Ehejahre mit Cindy Silva und drei gemeinsame Kinder, auf der Soll-Seite: 80 Millionen Dollar. Die Lust zu heiraten hat sich Costner dadurch jedoch nicht nehmen lassen: Seit 2004 ist der Schauspieler und Musiker mit der Modedesignerin Christine Baumgartner verheiratet.

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Ihre Ehe dauerte nur zwei Jahre und war für James Cameron bereits die dritte. Das bewahrte den Regisseur allerdings nicht davor, 1999 seiner Frau Linda Hamilton 50 Millionen Dollar zahlen zu müssen. Der Jahrhunderterfolg von Titanic dürfte in dieser Bilanz deutliche Spuren hinterlassen haben.

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Michael und Diandra Douglas lernten sich 1977 kennen und heirateten schon nach sechs Wochen. Während dieser Ehe wurde Michael Douglas zum Top-Verdiener in Hollywood. Deshalb kostete ihn 1998 die Scheidung 45 Millionen Dollar.

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Nicht ganz so kostspielig sind in der Regel Promi-Scheidungen diesseits des Atlantiks. Phil Collins zahlte 2006 25 Millionen Pfund, umgerechnet 46,7 Millionen Dollar, als die Ehe mit der Schweizerin Orianne Cevey endete. Die Summe wurde im August 2008 bekannt, als Collins' Firma Bilanzzahlen vorlegte.

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Der Rosenkrieg zwischen Paul McCartney und Heather Mills beschäftigte die Regenbogenpresse monatelang, wurde dann aber doch nicht ganz so teuer wie zuvor geschätzt. Den Ex-Beatle kostete die Scheidung im August 2008 umgerechnet dennoch starwürdige 45,2 Millionen Dollar.

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Das Ehepaar Abramowitsch fehlt in vielen solchen Listen, da weder Irina noch Roman Abramowitsch Promis im klassischen Sinne sind. Allerdings war ihre Scheidung teurer als etliche Hollywood-Trennungen zusammengenommen: Erst hieß es gar, dass diese Scheidung mit 1,5 Milliarden Euro die teuerste Scheidung aller Zeiten werde. Doch dann kam der russische Mulitmilliardär offenbar glimpflicher von Irina los als angenommen. Das Paar einigte sich auf eine Zahlung von 300 Millionen Dollar.

Foto: AFP Text: grc/bilu

© sueddeutsche.de/leja
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