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Aktuell: Schock für die Welt: Die brennende Türme des World Trade Center.

Schock für die Welt: Die brennende Türme des World Trade Center.

(Foto: AFP)

Vor genau 20 Jahren stürzten in New York zwei Türme ein. Was die Anschläge von damals mit dem Chaos von heute in Afghanistan zu tun haben.

Von Nina Himmer

Dort, wo einmal die New Yorker Zwillingstürme über 400 Meter in den Himmel ragten, klaffen heute zwei tiefe Löcher. Um sie herum ist eine Gedenkstätte entstanden, an der Brüstung sind die Namen der Menschen eingraviert, die bei der Terrorattacke auf das Gebäude gestorben sind. Es sind 2983. Terroristen hatten zwei Flugzeuge in die Türme gesteuert - und sie so zum Einsturz gebracht. An diesem Samstag ist das genau 20 Jahre her. Aber auch ein anderes Ereignis jährt sich bald: Knapp vier Wochen nach dem Anschlag damals bombardierten die USA Afghanistan, weil sie dort den Anführer der Terroristen vermuteten. Es war der Beginn des "Krieges gegen den Terror", den auch Deutschland unterstützt hat. Ziel war, die Terroristen zu verhaften und Afghanistan sicherer und stabiler zu machen, damit der Terror dort nicht weiter gedeiht. Vor wenigen Wochen haben die letzten Soldatinnen und Soldaten das Land verlassen - pünktlich vor dem Jahrestag der Anschläge. Mission erfüllt? Gerade sieht es nicht so aus: Die radikalen Taliban sind zurück, haben Proteste verboten, Terroristen zu Ministern gemacht und Frauen verboten, zur Arbeit zu gehen. Und die Welt schaut geschockt zu - so ähnlich wie vor 20 Jahren.

© SZ vom 11.09.2021
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