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Videokonferenzen in der "Sesamstraße", Pupsinfektionen bei der "Sendung mit der Maus". Fernsehen macht gerade wirklich Spaß - und ziemlich schlau.

Von Theresa Hein

Schon klar: Bloß nicht zu viel Fernsehen, sonst kriegt man viereckige Augen. Aber wenn es eine Zeit gibt, in der Fernsehen auch mal richtig guttun kann, dann vermutlich jetzt. Und schlau macht es auch. Wie viele Erwachsene wissen schon, wie ein Corona-Test funktioniert? Ralph aus der "Sendung mit der Maus" tut das. Und er erklärt darüber hinaus, ob man sich durch Pupse anstecken könnte (kann man nicht) oder ob es Medikamente gegen das Coronavirus gibt (gibt es noch nicht). Er erklärt auch, warum es so schwierig ist, Medikamente herzustellen. Und er gibt ehrlich zu, dass man am Coronavirus nicht alles erklären kann. Während Elmo von der "Sesamstraße" in den USA gerade vor allem Videokonferenzen abhält und das tut, womit sich viele Eltern den ganzen Tag beschäftigen, bleiben die Fernsehsendungen für Kinder in Deutschland ziemlich unaufgeregt bei dem, was am wichtigsten ist: Fragen beantworten. Und wenn es doch mal eine Konferenzschaltung gibt, dann eine nicht ganz so ernst gemeinte. Zum Beispiel, wenn Checker Tobi und Checker Julian ausprobieren, ob Kniebeugen das Immunsystem stärken. Dafür lohnt sich sogar eine kleine Verviereckigung der Augen, oder?

Sind Seifenblasen ansteckend? Oder Pupse? Wer die Maus guckt, weiß Bescheid. (Foto: WDR/Friedrich Streich/picture alliance/dpa)
© SZ vom 18.04.2020 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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