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Von SZ-Autoren:Heike Nieder spielt mit Worten

Zwanzig Gute-Nacht-Geschichten, die das Einschlafen für Kinder und Eltern zu einem Spaß machen.

Wie kam Omas Schnarchen in Ottos Dose? Warum leidet Papa unter Schmopfkerzen? Die Antworten findet man im "Großen Gute-Nacht-Geschichten-Buch", erschienen im Anaconda-Verlag. Hier erfährt man auch, wie JAkob zum NEINkob wurde und warum sich Mama, die nicht gerne Wäsche faltet, des Nachts über Nachtfalter freut.

Die SZ-Redakteurin Heike Nieder hat 20 Geschichten und Gedichte zur Guten Nacht verfasst, die Illustrationen stammen von Katharina Staar. Die meisten Erzählungen sind fantastisch oder enthalten fantastische Elemente, wie Ottos Schnarchdose oder Claras Kleiderschrank, der plötzlich zum Aufzug wird. Einige wurden aber auch vom Alltag der Autorin mit drei Kindern inspiriert: Warum hasst Mama Nachtwanderungen (zumindest solche in der Wohnung)? Wie meistert der Onkel seinen Babysitterdienst? Die Autorin erzählt mit einem Augenzwinkern und einer Portion Ironie, sodass kleine und große Leser gleichermaßen ihren Spaß haben. Die Gedichte sind reich an Sprachwitz und regen an zum Spiel mit Worten. (ab 4 Jahren)

Heike Nieder: Das große Gute-Nacht-Geschichtenbuch. Anaconda, Köln 2019. 128 Seiten, 7,95 Euro.

© SZ vom 17.01.2020 / SZ
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