Virtuelle Realität Ich sehe was, das du nicht siehst

Virtuelle Realitäten versprechen den Eintritt in andere Welten. Denn dank neuester Technologie richtet sich die Illusion nach dem Blick des Betrachters.

(Foto: Sergey Galyonkin/dpa)

Virtuelle Realität wird bald ein Massenprodukt sein. Die Folgen für die Nutzer sind unklar. Der Wissenschaftler Michael Madary forscht über Risiken und Chancen dieser Technologie.

Interview von Benedikt Frank

Spezielle Brillen, die es ihren Trägern ermöglichen, in eine virtuelle Realität (VR) abzutauchen, sind erstmals massenhaft erhältlich. Der Wissenschaftler Michael Madary forscht über Risiken und Chancen dieser Technologie.

SZ: Herr Madary, bisher besitzen relativ wenige Privatpersonen eine VR-Brille. Warum braucht man einen Ethikkodex für die virtuelle Realität?

Madary: Mit dem Fall der Preise wird VR bald von der breiten Masse angenommen werden. Wir denken, dass wir schon davor fragen müssen, was schiefgehen könnte, wie wir Risiken minimieren können.

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