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Star Wars:R2-D2-Darsteller Kenny Baker ist tot

Kenny Baker dies at 83

Nach einer langen Krankheit verstarb Baker mit 81 Jahren.

(Foto: dpa)

Er hatte nie auch nur eine Zeile Text, spielte sich mit seinen Auftritten als kleiner Roboter aber trotzdem in die Herzen aller Star-Wars-Fans: R2-D2- Darsteller Kenny Baker ist im Alter von 81 Jahren verstorben.

Der R2-D2- Darsteller Kenny Baker ist im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Das meldet die BBC unter Berufung auf seine Nichte Abigail Shield. Ihr Onkel habe Probleme mit seinen Lungen gehabt und sei seit längerer Zeit krank gewesen. Sein Tod sei nicht überraschend gekommen. Baker erlangte durch seine Rolle in den Star-Wars-Filmen große Popularität.

"Er hat den Menschen viel Freude gegeben und wir werden die Tatsache feiern, dass er in der ganzen Welt geliebt wurde", sagte Shield dem Guardian. "Wir sind alle sehr stolz auf sein Lebenswerk."

Der 1,12 Meter große Schauspieler wurde in Birmingham, Großbritannien, geboren. Zum ersten Kontakt mit dem Showbusiness kam er 1951, als er sich einer Schaustellergruppe anschloss und erste Rollen als Clown und Pantomime ausfüllte.

Baker hatte in sechs Star-Wars-Filmen Auftritte als R2-D2 und spielte zusätzlich im 1983 veröffentlichten Teil der Weltraumsage "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" den Ewok Paploo. Trotz des großen Erfolges in diesen Rollen war sein eigener Lieblingsfilm "Time Bandit", in dem er 1981 Fidgit spielte. "Der Regisseur Terry Gilliam ist ein solcher Spinner, er ist so enthusiastisch, dass man kaum umhin kann, gerne mit ihm Filme zu machen", so Baker in einem Interview mit der BBC im Jahr 2001.

Im jüngsten Star-Wars-Film spielte Baker keine Rolle mehr. R2-D2 wird darin und in den kommenden Episoden vom britischen Schauspieler Jimmy Vee dargestellt. "Er war leider zu krank, um bei den neuen Star-Wars-Filmen mitzumachen", sagte Shield dem Fernsehsender Sky News. Auch die Weltpremiere in Los Angeles konnte Baker seiner Nichte zufolge nicht mehr besuchen: Die Ärzte hätten ihm vom Fliegen abgeraten.

© SZ.de/pram

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