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Stadtgeschichte:Der Zauber des "So nicht"

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Kapitalismusferne Idylle: In der Hafenstraße sind die Mieten traumhaft günstig. Das diskursive und oft ziemlich laute Lebensmodell eignet sich nicht für jeden. Aber eine neue Generation junger Linker fragt schon wieder, welche Verpflichtung aus Eigentum erwächst.

(Foto: imago/blickwinkel)

Es müssen ja nicht gleich brennende Barrikaden sein: Was verzweifelte Mieter von heute aus dem erfolgreichen Kampf um die Hamburger Hafenstraße lernen können.

Die Frage, wie man unabhängig vom Immobilienmarkt, selbstbestimmt und erschwinglich lebt, hat in den Achtzigerjahren ganze Bevölkerungsschichten radikalisiert. Während heute die galoppierenden Preise für Miete und Eigentum in den Städten von den meisten Menschen in stiller Wut als ungerecht empfunden werden, organisierten sich damals Gruppen zur Selbstermächtigung. Wenn Eigentum keine soziale Verpflichtung mehr begleitet, so die Parole, wird Recht zu Unrecht. Mit diesem ziemlich überzeugenden Argument begann Ende der Siebzigerjahre die große Hausbesetzerzeit in Deutschland.

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