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Programmvorstellung:Passt eh!

Gemeinsam umjubelt: Anja Harteros und Jonas Kaufmann waren gemeinsam in "Andrea Chénier" zu sehen. Im November folgt Verdis "Otello".

(Foto: Wilfried Hösl)

Die Bayerische Staatsoper macht nächste Saison "Alles was Recht ist" - und setzt dabei vor allem auf die Idee, Bekanntes interpretatorisch zu hinterfragen

Es läuft. "Wenn's jetzt nicht läuft, wann soll es laufen? Ich bin ja eh bald weg." Nikolaus Bachler ist zwar nicht bald weg, er kann als Intendant der Bayerischen Staatsoper noch auf dreineinhalb Spielzeiten unter seiner Ägide blicken, aber er hat bereits die Gelassenheit eines späten Königs, der sein Reich wohlbestallt in neue Hände legen kann. Als entscheidend dafür sieht er selbst die Zusammenarbeit mit Kirill Petrenko, die wunderbare Paarung aus Wiener Schmäh und russischem Schweigen. Für das Nachfolger-Duo Jurowski/Dorny sieht er das auch als entscheidend für den Erfolg, nämlich dass die beiden wirklich eng und gut miteinander können. Bachler weiß, wovon er redet: Als er in München antrat, musste er erst Kent Nagano loswerden, um Platz für Petrenko zu schaffen. In seiner allerletzten Saison 20/21 holt Bachler Nagano zurück, für die musikalische Leitung einer Uraufführung. So viel zur Gelassenheit.

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