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Premiere:In der Twilightzone

Hunger. Peer Gynt

Wahnbilder: Ein Ensemble mit starken Solos (auf dem Bild von links: Marcel Kohler, Manuel Harder, Almut Zilcher, Linda Pöppel, Elias Arens, Edgar Eckert, Linn Reusse, Cordelia Wege).

(Foto: Arno Declair)

Rabiater Umgang mit literarischen Vorlagen - aber gelungen: Sebastian Hartmann collagiert am Deutschen Theater Berlin Knut Hamsuns "Hunger" mit "Peer Gynt".

Von Peter Laudenbach

Der sicherste Weg, sich den Besuch einer Inszenierung Sebastian Hartmanns zu verderben, dürfte darin bestehen, ihre Überschriften ernst zu nehmen. Die szenischen Assoziationsübungen Hartmanns sind in der Regel nur lose an die literarischen Werke gekoppelt, deren Titel der Regisseur verwendet. Wer das Pech hat, die von Hartmann genannten Romane und Theaterstücke zu kennen und altmodischerweise zu hoffen, ein Abend, der beispielsweise "Peer Gynt" heißt, mache sich die Mühe, das gleichnamige Stück von Hendrik Ibsen aufzuführen, hat einen unerfreulichen Theaterbesuch vor sich.

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