Porträt:Auf ihre Art

Lesezeit: 4 min

Die englische Schriftstellerin Zadie Smith über Lieblingsbücher, Feminismus und ihre eigenes Schreiben - eine Begegnung in Berlin.

Von Dana Buchzik

Eigentlich sollte es ja um Zadie Smiths ersten Essayband gehen, der vor wenigen Tagen erschienen ist. Tatsächlich aber lehnt die 39-jährige Autorin sich entspannt zurück, löffelt den Schaum von ihrem Milchkaffee und erzählt, dass sie bereits den nächsten Band abschließe - und dass "Sinneswechsel" (Kiepenheuer & Witsch, 480 Seiten, 21,99 Euro) nun wirklich lang her sei. "Wenn man mit einem Buch fertig ist, freut man sich schon darauf, es zu hassen (und muss nie lange warten)", schreibt Zadie Smith in "Sinneswechsel", und auf die Frage, wie sie Lesungen aushalte, entgegnet sie nüchtern, man müsse sich eben die paar Seiten heraussuchen, die gerade noch erträglich seien.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Beruf und Freizeit
Wozu eigentlich noch arbeiten?
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Trainer practicing squats with male and female clients in park; Sport Fitness Ernährung
Gesundheit
"Wer abnehmen möchte, sollte das nicht allein über Sport versuchen"
Digitale Welt und Psyche
Mehr, mehr, mehr
Wolf Biermann
"Das sind Dummheiten aus Klugscheißer-Motiven"
Zur SZ-Startseite