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Moses-Mendelssohn-Preis:Berlin ehrt Hermann Simon

Der Historiker und Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum, Hermann Simon, wird mit dem Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen ausgezeichnet. Die mit 10 000 Euro dotierte Ehrung wird alle zwei Jahre durch das Land Berlin vergeben. Simon, 71, werde geehrt, weil er "mit seinem unermüdlichen Einsatz zugunsten des Berliner Gemeinwohls auf kulturell-religiösem Gebiet zu jedweder Zeit ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt hat", sagte Kultursenator Klaus Lederer.

© SZ vom 29.09.2020 / dpa

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