Matthias Hartmann:Sein oder nichts sein

Lesezeit: 15 min

SZ-Magazin

SZ-Magazin Matthias Hartmann

(Foto: Robert Fischer)

Matthias Hartmann wurde als Intendant des Wiener Burgtheaters gefeuert, weil er Millionenschulden verschleiert haben soll. Seitdem kämpft er verzweifelt um seinen Ruf.

Von Susanne Schneider, SZ-Magazin

Er könnte, wenn er anruft, sich mit "Hartmann" melden, er könnte "Hallo" sagen oder fragen: "Wie geht's?" Aber er beginnt das Telefonat mit: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Während er dann von einem Kirchenbesuch mit seinen Kindern in Zürich erzählt, versucht man schnell, Verknüpfungen herzustellen, denn eines ist gewiss: Wer ihn ein halbes Jahr lang in Dresden, München, Salzburg und Genf begleitet hat, weiß, irgendwas müssen auch diese Zeilen aus dem Vaterunser mit dem Burgtheater zu tun haben. Schließlich ist fast alles in Matthias Hartmanns Leben Burgtheater - und ohne Burgtheater ist fast alles nichts.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
We start living together; zusammenziehen
Liebe und Partnerschaft
»Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben«
Post Workout stretches at home model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright
Gesundheit
Mythos Kalorienverbrauch
Medizin
Ist doch nur psychisch
Illu Wissen
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Zur SZ-Startseite