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Matthias Hartmann:Sein oder nichts sein

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SZ-Magazin Matthias Hartmann

(Foto: Robert Fischer)

Matthias Hartmann wurde als Intendant des Wiener Burgtheaters gefeuert, weil er Millionenschulden verschleiert haben soll. Seitdem kämpft er verzweifelt um seinen Ruf.

Er könnte, wenn er anruft, sich mit "Hartmann" melden, er könnte "Hallo" sagen oder fragen: "Wie geht's?" Aber er beginnt das Telefonat mit: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Während er dann von einem Kirchenbesuch mit seinen Kindern in Zürich erzählt, versucht man schnell, Verknüpfungen herzustellen, denn eines ist gewiss: Wer ihn ein halbes Jahr lang in Dresden, München, Salzburg und Genf begleitet hat, weiß, irgendwas müssen auch diese Zeilen aus dem Vaterunser mit dem Burgtheater zu tun haben. Schließlich ist fast alles in Matthias Hartmanns Leben Burgtheater - und ohne Burgtheater ist fast alles nichts.

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