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Literatur:Eine lebenslange Obsession

Eigentlich heißt sie Eva Gesine Baur und ist Schriftstellerin. Als Roman-Autorin hat sie sich vor mehr als 15 Jahren das Pseudonym Lea Singer zugelegt, unter dem zwischenzeitlich elf Bücher erschienen sind. In ihrem neuesten Werk mit dem Titel "Die Poesie der Hörigkeit" beschreibt sie endrucksvoll die Liebe von Dorothea "Mopsa" Sternheim zu dem Arzt, Dichter und Essayisten Gottfried Benn

Von Sabine Reithmaier

Zumindest literarisch führt sie ein Doppelleben. Als Eva Gesine Baur hat sie fünf Kulturreiseführer, etliche gastrosophische Bücher und vier Biografien geschrieben - die fünfte über Marlene Dietrich erscheint Anfang Mai im Beck-Verlag. Als Lea Singer hat sie eben mit der "Poesie der Hörigkeit" (Hoffmann und Campe) ihren elften Roman veröffentlicht. Das alles innerhalb von knapp 20 Jahren. Anscheinend arbeitet sie unentwegt. Die schlanke, schöne Frau in Jeans und kurzer schwarzer Lederjacke, die die Wohnungstür in Schwabing öffnet, sieht aber überhaupt nicht wie eine Dauer-Schreibtischsitzerin aus. Und sie findet auch gar nicht, dass sie besonders viel arbeite.

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