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"Literarischer Extremist":Kleist-Preis an Clemens J. Setz

Der Kleist-Preis des Jahres 2020 geht an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz. Die Kritikerin Daniela Strigl hat - als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson - gemäß der Tradition des Kleist-Preises in alleiniger Verantwortung den Preisträger bestimmt. Clemens J. Setz sei, begründet Strigl ihre Wahl, ein "literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Fantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit." Der mit 20 000 Euro dotierte Preis soll am 22. November im Deutschen Theater Berlin verliehen werden.

© SZ vom 01.04.2020 / SZ

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